Fokus
Eröffnungsrede des 5. NNZ Symposiums durch Geschäftsführer Simon Howald und das Co-Präsidium (Andrea-Weber Hansen, Romed Aschwanden). Copyright Bild: Matthias Pfammatter
Impulse für nachhaltige Städte und Gemeinden
Das fünfte Symposium des Nachhaltigkeitsnetzwerks Zentralschweiz (NNZ) fand in der Messe Luzern statt. Rund 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen daran teil. Wie bei vorangegangenen Symposien bildeten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 den übergeordneten Bezugsrahmen - mit einem klaren Fokus auf praxisnahe Lösungsansätze für die
Zentralschweiz.
Das fünfte Symposium des Nachhaltigkeitsnetzwerks Zentralschweiz (NNZ) fand in der Messe Luzern statt. Rund 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen daran teil. Wie bei vorangegangenen Symposien bildeten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 den übergeordneten Bezugsrahmen - mit einem klaren Fokus auf praxisnahe Lösungsansätze für die
Zentralschweiz.
Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stand SDG 11 «Nachhaltige Städte und Gemeinden» und die Frage, wie Gemeinden und Städte die Unternehmen sowie weitere Organisationen wirkungsvoll dabei unterstützen können, nachhaltiges Handeln konkret umzusetzen.
Feierlich eröffnet wurde das Symposium durch Simon Howald, Geschäftsführer des NNZ, sowie das Co-Präsidium, Andrea Weber-Hansen und Romed Aschwanden. Durch das gesamte Programm führte Lars Stein, der mit seiner Moderation die unterschiedlichen Perspektiven zusammenbrachte und den Fokus konsequent auf Umsetzbarkeit und Wirkung lenkte.
Der Auftakt des Symposiums machte deutlich, welche zentrale Rolle Städte und Gemeinden in der nachhaltigen Entwicklung spielen. Walter Fassbind, Leiter der Abteilung Umwelt und Energie der Stadt Zug, zeigte auf, wie Nachhaltigkeit in der öffentlichen Hand strategisch verankert und operativ umgesetzt werden kann. Die Perspektive der Zivilgesellschaft brachte Philipp Scheidiger, Geschäftsführer von Swiss Faire Trade, ein. Er zeigte auf, wie Städte und Gemeinden durch ihr Beschaffungswesen, klare Rahmenbedingungen und gezielte Zusammenarbeit mit Unternehmen nachhaltige und faire Lieferketten fördern können.
In den 13 Impact Cafés vertieften die Teilnehmenden wegweisende Themen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Mobilität, öffentliches Beschaffungswesen und Siedlungsentwicklung. Der offene Austausch in kleinen, interaktiven Gruppen ermöglichte es, Erfahrungen zu teilen, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln.
Der Höhepunkt des Symposiums bildete das Pitching von ausgewählten Ideen vor dem Beschleunigungs-Board, das Perspektiven aus Politik, Wirtschaft, Innovation und Philanthropie vereinte. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Überblick über den Zentralschweizer Kontext zeigten die Mitglieder des Boards konkrete Umsetzungswege auf und identifizierten wirksame Hebel zur Beschleunigung von SDG 11.
Einen zuversichtlichen Blick nach vorne warf der Nidwaldner Regierungsrat Joe Christen. Im Way Forward zeigte er die Wichtigkeit von klaren Rahmenbedingungen im Nachhaltigkeitskontext auf, aber auch, inwiefern die Zivilgesellschaft in der nachhaltigen Entwicklung eine zentrale Rolle spielt.
Abgerundet wurde das Symposium durch ein Netzwerk-Apéro sowie durch künstlerische Inputs durch Kilian Ziegler, dreifachen Poetry-Slam-Schweizermeister. Mit messerscharfen Wortspielen, intelligentem Humor und feinem Gespür für den Zeitgeist brachte er gesellschaftliche Entwicklungen ebenso unterhaltsam wie treffend auf den Punkt. (pd.)
www.nachhaltigkeitsnetzwerk.ch