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IHZ Innovationspreis 2019 – Mitmachen lohnt sich

Er gehört zur Innerschweizer Wirtschaft wie seine Initiantin und Veranstalterin – der Innovationspreis der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ). Der mit 10‘000 Franken dotierte Preis ist aktuell ein weiteres Mal ausgeschrieben. Einsendeschluss ist 30. April 2019.

Die Teilnahmebedingungen für den Innovationspreis der Industrie-und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ) sind klar fixiert. Das Unternehmen hat seinen Sitz in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Ob-und Nidwalden. Die eingereichten Innovationen verfügen über einen wesentlichen Neuigkeitsgrad. Wichtig ist auch: Die Einführung in den Markt ist bereits erfolgt.

Hohe Originalität und Einzigartigkeit

Was versteht nun die IHZ unter dem Begriff Innovation? Direktor Felix Howald konkretisiert: «Eine Innovation muss nicht nur eine hohe Originalität haben, also weltweit einzigartig sein. Es muss auch eine unternehmerische Leistung dahinterstecken und ein Nutzen für Gesellschaft und Umwelt vorliegen». Der Wirtschaft der Region stellt er in Sachen Innovation ein gutes Zeugnis aus: «Die Eingaben der letzten Jahre zeugen von einem Potenzial. Sicher sind wir nicht DER Hotspot der Innovation, wenn wir uns mit Zürich, Basel oder Genf vergleichen. Aber als gut schweizerischer Durchschnitt ist die Zentralschweiz eine sehr innovative Region, wenn man in Betracht zieht, dass die Schweiz insgesamt Innovationsweltmeister ist».

Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge für den Zentralschweizer Innovationspreis werden nach einer Reihe von Kriterien bewertet. So unter anderem nach Originalität und Höhe des Innovationsgrades. Kriterien sind auch die unternehmerische Leistung sowie der Nutzen für Gesellschaft und Umwelt.

Ausgewiesene Jury

Interessentinnen und Interessenten haben die Möglichkeit, das Dossier bis am 30. April 2019 einzureichen. Nach detaillierten Abklärungen durch die IHZ-Geschäftsstelle trifft die Jury eine Vorauswahl. In einem zweiten Schritt besucht die Jury die ausgewählten Unternehmen, um einen detaillierten Einblick zu erhalten. Gestützt auf diese Besuche und die eingereichten Dokumente wird an einer zweiten Jurysitzung der Innovationspreisträger erkoren. Apropos Jury. Diese setzt sich wie folgt zusammen: Präsident Hans Wicki, Ständerat Niwalden; IHZ-Präsident Andreas Ruch; Franco Viggiano, Leiter Forschung und Entwicklung, Komax AG; Andrea Weber Marin, Leiterin Forschung der Hochschule Luzern – Architektur; Marcus Risi, Inhaber und Geschäftsführer der IE Industrial Engineering Zürich AG; Stefan Bokorny, Geschäftsführer der 3d-prototyp GmbH; Ulrich Claessen, Leiter Forschung & Entwicklung, Maxon Motor AG; Nationalrat Franz Grüter, VR Green.ch; Paul Philipp Hug, VRP Hug Bäckerei AG; Bruno Imhof, Geschäftsführer ITZ Innovationstransfer. Alternierend sind die Banken UBS und Luzerner Kantonalbank vertreten. (Claudia Gasser, Regionaldirektorin Zentralschweiz UBS und Daniel Salzmann, CEO LUKB).

Grosse Resonanz in Wirtschaft und Medien

Dass sich der IHZ-Innovationspreis bestens etabliert hat, zeigt das rege Interesse der Zentralschweizer Wirtschaft. Im Schnitt sind es zwanzig Unternehmen, die sich bewerben. Dazu IHZ-Direktor Felix Howald: «Die Resonanz ist sehr gross, einerseits bei unseren Mitgliedern, andererseits natürlich in den Medien. Der Preis erhöht die Bekanntschaft der Unternehmen, sowohl in der Region wie darüber hinaus. Es ist ja gerade unser Ziel, Zentralschweizer Firmen in der ganzen Schweiz bekannt zu machen», betont Felix Howald. Auch sei die Wirkung bei den Preisträgern jeweils sehr gross. «Traditionsgemäss feiern wir die Innovationspreisfeier bei der Unternehmung selber. Dies entspricht zwar oft einem gewaltigen Aufwand, ist aber immer ein ganz besonderer Moment, für die Teilnehmer der Feier wie für die Prämierten selber. Die Wirkung des Innovationspreises ist somit auch gegen innen sehr stark: Motivation, Zusammengehörigkeitsgefühl, Stolz auf das Erreichte. Diese Wir-Gefühl-Wirkung darf man nicht unterschätzen» zieht Felix Howald Bilanz.

www.ihz.ch

 

 

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