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IHZ-Jahresanalyse 2026

Das Wirtschaftsjahr 2025 zeigte sich sehr volatil. In der Zentralschweiz resultiert dennoch ein moderates Wachstum. Der robuste Binnenkonsum kompensierte die Schwäche im Aussenhandel. Für 2026 deutet sich eine Stabilisierung an. Am Arbeitsmarkt ist mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Unternehmen setzen weiterhin auf Effizienz und verstärken ihr Engagement in der Berufsbildung.

Nach einem starken Jahresstart schwankte die Zentralschweizer Wirtschaft zwischen positiven und negativen Impulsen. Die Zentralschweizer Industrie leidet unter einer Investitionsflaute. Gleichzeitig verlief der Aussenhandel harzig. Die restlichen Branchen profitierten hingegen von einer robusten inländischen Nachfrage – insbesondere das Gastgewerbe und der Dienstleistungssektor. Somit dürfte dies in der Zentralschweiz zu einem leicht überdurchschnittlichen Wachstum im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt geführt haben.

Moderate Wachstumsaussichten für 2026

Für das Jahr 2026 rechnen Zentralschweizer Unternehmen mit einem moderaten, aber immerhin stabilen Wachstum. In der Industrie ist eine Trendumkehr möglich. Die Maschinenindustrie zeigt sich bereits optimistisch für die nächsten sechs Monate, die Metallindustrie sowie die Produktion von elektrischen Geräten könnten folgen. Eine rasche Belebung der deutschen Wirtschaft könnte der Zentralschweizer Wirtschaft deutlichen Auftrieb verleihen. Wertet der Franken konflikt- und unsicherheitsbedingt weiter auf oder steigen die US-Zölle erneut, könnte das Wachstum auf null sinken oder gar negativ ausfallen.

Leichte Entspannung beim Fachkräftemangel

Trotz eines weiterhin dynamischen Arbeitsmarkts nimmt die Arbeitslosigkeit zu. Auch Zentralschweizer Unternehmen zeigen sich zurückhaltend bei der Schaffung neuer Stellen. Die regionale Arbeitslosenquote liegt aber nach wie vor deutlich unter dem Schweizer Mittel und dürfte im Jahr 2026 stagnieren. Der Fachkräftemangel hat sich folglich leicht entschärft. Aufgrund der anstehenden Pensionierungswellen ist die Situation für Unternehmen aber nach wie vor herausfordernd. (pd.)

Link zur ausführlichen IHZ-Jahresanalyse 2026

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