AKOMAG ROICOM
DAS WIRTSCHAFTSPORTAL DE ZENTRALSCHWEIZ

Fokus

Gemeinsam für den Zentralschweizer Schienenverkehr

Die Zuger Wirtschaftskammer, der Gewerbeverband des Kantons Zug und der Verein Wirtschaftsregion ZUGWEST setzen sich zusammen mit den Zentralschweizer Kantonen dafür ein, dass der Zimmerberg-Basistunnel 2 im Ausbauschritt 2035 projektiert und realisiert wird. Zudem soll die Projektierung des Durchgangsbahnhofs Luzern zügig vorangetrieben und vom Bund finanziert werden.

Die drei Organisationen haben ihre Argumente in einem gemeinsamen Positionspapier zusammengefasst und planen im Januar 2019 einen öffentlichen Informationsanlass zum Thema. Die beiden Bahnprojekte schaffen die dringend nötigen Kapazitäten auf dem Schienennetz und helfen, den Wirtschaftsraum zu stärken. So argumentieren die drei Organisationen in ihrem Positionspapier. Die Strecke zwischen Zug und Zürich ist die drittmeistbefahrene Fernverkehrsstrecke der Schweiz. Für die Zeit ab 2030 erwarten die Experten eine Überlastung, das heisst: Das prognostizierte Mobilitätswachstum übersteigt das vorhandene Angebot. Der Ausbau der Bahninfrastruktur ist unumgänglich.

Gemäss Prognosen des Bundes nimmt der öffentliche Personenverkehr von 2010 bis 2040 schweizweit um über 50 Prozent zu, der motorisierte Individualverkehr um knapp 20 Prozent. Auch der Güterverkehr auf der Schiene wächst um 45 Prozent. Für die Zentralschweiz sieht das Wachstumsszenario ähnlich aus: ÖV plus rund 30 Prozent, motorisierter Individualverkehr plus rund 20 Prozent bis 2035.

Der Bundesrat schlägt vor, mit dem Bahnausbauschritt 2035 die wichtigsten Engpässe im Personenverkehr zu beseitigen. Rund 200 Massnahmen sind schweizweit geplant. «Mit dem Zimmerberg-Basistunnel 2 und dem Durchgangsbahnhof Luzern hat die Zentralschweiz zwei optimal aufeinander abgestimmte Projekte am Start, von denen nicht nur die Region, sondern die ganze Schweiz profitiert», schreiben die Verfasser des Positionspapiers.

www.zwk.ch

www.zugergewerbe.ch

www.zugwest.com

 

zurück zur Übersicht