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Fokus

Frauenpower by maxon

Beim Obwaldner Hightech Unternehmen maxon tragen Frauen in technischen Berufen («Women in Engineering») einen wesentlichen Teil zum Erfolg in der Antriebstechnik bei. Das Unternehmen weiss um die sozialen wie wirtschaftlichen Werte diversifizierter Teams und fördert diese entsprechend.

Rund um den Globus arbeiten maxon Ingenieurinnen mit Kundinnen und Kunden an Motion-Control-Anwendungen und kreieren neue Produktdesigns, um die neuesten Technologien im Bereich der präzisen Antriebstechnik zu implementieren. Sie forschen an neuen Konzepten und Ideen für Antriebssysteme, die in der Medizintechnik, der Industrieautomation, der Luft- und Raumfahrt sowie in der Mobilitätsindustrie eingesetzt werden. maxon hat den Wert von diversifizierten Teams erkannt – sozial wie wirtschaftlich.«Wir sehen ein riesiges Potenzial an weiblichen Spezialistinnen, die uns weiterbringen», bilanziert maxon-Sprecher Stefan Roschi.

Frauen als Teil der Lösung

Frauen helfen, ein Problem oder eine Herausforderung zu erkennen, zu definieren und arbeiten dann daran, Teil der Lösung zu sein. Wie zum Beispiel Virginie Mialane, die an der Entwicklung des ersten aktiven motorisierten Implantats für ein Magenband gearbeitet hat - ein medizinisches Gerät, um Menschen mit Übergewicht zu helfen. Oder Hannah Kleeblatt, die als Qualitätsingenieurin bei maxon arbeitet und der Meinung ist, dass man manchmal auch unkonventionelle Lösungen einsetzen muss. Wie damals, als sie Innenzahnradflansche für NASA-Mars-Getriebe inspizierte - Millimeter für Millimeter mit einem Endoskop, das sie von einem nahe gelegenen Medizinunternehmen erworben hatte. Petra Marek konzentriert sich auf Digitaltechnik und Embedded Software. Mit ihrer Erfahrung in der Entwicklung von Firmware für Motorcontroller setzte Petra Marek ihr Know-how mit einem automatisierten Testsystem bei maxon um. Dies sind nur einige der vielen maxon Frauen in der Technik, die bei maxon etwas bewegen - wir gratulieren ihnen allen und feiern ihre Leistung.

Interesse an Technik wecken

maxon weiss auch, wie wichtig es ist, vor allem bei Frauen das Interesse an Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und  Mathematik (MINT) zu wecken und kontinuierlich zu fördern. Programme helfen,  junge Frauen zu ermutigen, sich für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu entscheiden. maxon möchte dieses Wachstum heute und in Zukunft fördern.

Vor diesem Hintergrund nehmen maxon- Ingenieurinnen laufend als Mentorinnen am Förderprogramm Swiss Tec Ladies teil, welches von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) organisiert wird. Es hat zum Ziel hat, junge Frauen für technische Berufe zu interessieren aber auch eigene Netzwerk zu kreieren. Zudem nehmen Technikerinnen und Ingenieurinnen an einem Online-Event «Women in Technology» teil. Dieser wurde von maxon gesponsert

Das Corona-Jahr 2020 gut überstanden

Im anspruchsvollen Geschäftsjahr 2020  hat das Unternehmen den Umsatz nahezu halten können, dies trotz der schwierigen Marktverhältnisse aufgrund der COVID-19-Situation. Der Umsatz belief sich auf CHF 553.5 Mio., gegenüber CHF 567.8 Mio. im Vorjahr. Es gab zwar wegfallende Umsätze in den Bereichen Automobilindustrie und Luftfahrt. maxon konnte diese aber grösstenteils kompensieren durch den grossen Bedarf an Antrieben für die präzise Laborautomation sowie für Beatmungsgeräte im Kampf gegen Corona. Diese rasche Umstellung erforderte von Management und Mitarbeitenden ein hohes Mass an Flexibilität und Pragmatismus. Unbeeindruckt von allen Krisen des Jahres 2020 investierte maxon CHF 50.3 Mio. in neue Fabriken sowie Maschinen und Anlagen. Der Cashflow belief sich auf CHF 37.1 Mio., nach 44,9 Mio. im Vorjahr.

Der Schweizer Spezialist für Qualitätsantriebe

maxon entwickelt und baut bürstenbehaftete und bürstenlose DC-Motoren. Die Produktepalette umfasst zudem Getriebe, Encoder, Steuerungen sowie komplette mechatronische Systeme. maxon Antriebe werden überall eingesetzt, wo besonders hohe Anforderungen gestellt werden: etwa in den NASA-Rovern auf dem Mars, in chirurgischen Handgeräten, humanoiden Robotern und präzisen Industrieanlagen. Um in diesem anspruchsvollen Markt vorne zu bleiben, investiert das Unternehmen einen grossen Teil des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weltweit beschäftigt die maxon Group 3059 Mitarbeitende an neun Produktionsstandorten und ist in über 30 Ländern mit Vertriebsgesellschaften präsent. (pd./red.)

https://www.maxongroup.com/maxon/view/content/index

Maxon in Zahlen 2020

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