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«Bürokrat-o-mat»

Während externe Faktoren die Zentralschweizer Wirtschaft belasten, setzt die IHZ bei den hausgemachten Problemen an: Mit ihrer neuen Online-Plattform können Unternehmen bürokratische Hürden aus ihrem Geschäftsalltag direkt melden und so zur Verbesserung der Rahmenbedingungen beitragen.

54 Prozent der Zentralschweizer Unternehmen nennen «Regulierung und Bürokratie» als ihre grösste Sorge. Das zeigte die IHZ-Konjunkturumfrage vom Mai 2025. Mit dem «Bürokrat-o-mat» lanciert die IHZ deshalb eine Onlineplattform, auf der Unternehmen bürokratische Hürden melden können. Der «Bürokrat-o-mat» richtet sich an Mitarbeitende, die in ihrem Arbeitsalltag auf überflüssige Bürokratie stossen oder Ideen für Vereinfachungen haben. Die IHZ stimmt sich im Anschluss mit den Meldenden ab und trägt die Anliegen gezielt in die politischen Prozesse.

Bürokratie als Wettbewerbsbremse
Bürokratie kostet Zeit, Geld und Wettbewerbsfähigkeit. In den letzten Jahrzehnten haben Regulierungsdichte und Staatswachstum stetig zugenommen und binden wertvolle personelle und finanzielle Ressourcen in den Unternehmen. Die Folge: höhere Preise für die Konsumentinnen und Konsumenten.

Externe Herausforderungen verlangen innenpolitische Antworten
«Die US-Zollpolitik, geopolitische Konflikte und die schwache internationale Nachfrage setzen die Schweizer Exportwirtschaft unter Druck. Diese externen Faktoren kann die kleine Schweiz nicht beeinflussen», erklärt IHZ-Direktor Adrian Derungs. «Die innenpolitischen Rahmenbedingungen für eine starke Wirtschaft haben wir aber selber in der Hand.» Pragmatische Lösungen, unternehmerische Freiheit und ein schlanker Staat bildeten schon immer das Fundament des Schweizer Erfolgsmodells. «Gerade jetzt gilt es, unnötige Hürden abzubauen», betont Derungs. Mit dem «Bürokrat-o-mat» will die IHZ gemeinsam mit den Zentralschweizer Unternehmen dazu beitragen. (pd.)

ihz.ch/export-services/buerokrat-o-mat

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